Willkommen bei der Knebel-kom!

Es ist unglaublich, mit welcher Dreistigkeit die antiquierte Fregatte namens Deutsche Telekom versucht, Kunden zu knebeln. Der Antrag von DNS:NET für die Schaltung der letzten Meile wurde erneut von den rosa Banausen abgelehnt, da hier wohl weiterhin technische Probleme vorliegen, die sich nur über eine Analyse und Behebung durch Techniker vor Ort beheben lassen. Sowas macht die Telekom allerdings nicht für Drittanbieter, sondern hier muss der Antragsteller selbst einen Anschluss mit Rufnummer bestellen – sicherlich durchaus mit dem findigen Hintergedanken, doch gleich noch einen fetten Internettarif über 24 Monate mitzubestellen (bei uns wohlgemerkt mit lahmarschigen „bis zu 6MBit/s“).

DNS:NET hat uns nun geraten, nur einen simplen analogen Telefonanschluss bei der Telekom zu bestellen. Denn wenn Anschluss und Rufnummer geschaltet seien, gäbe es keine Probleme mehr, den VDSL-Anschluss des Fremdanbieters zu schalten. Na okay, was soll so ein analoger Anschluss schon kosten?! Da hat uns fast der Schlag getroffen: 20 (in Worten: Zwanzig) Euro im Monat – natürlich ohne dekadente Luxusmitbringsel wie eine Festnetz-Flatrate oder gar einen DSL-Internetzugang! Beruhigenderweise gibt es hier einen „Call Start“-Tarif, der wenigstens keine Mindestlaufzeit hat – wir bleiben dann halt nur 70 Euro Einrichtungsgebühr sitzen. Hier will die Telekom also augenscheinlich einfach nur wieder ein Stück vom Kuchen abhaben. Ohne Worte…

 

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