Medien-Spektakel

Diese Woche stand ganz im Zeichen der Medienanbindungen. Immer der lauernden Gefahr des Bodenfrosts ausgesetzt, wurde der Friesenbau nun unterirdisch mit sämtlichen Medien versorgt, die ein Haus wohnenswert machen. Das ging wie folgt vonstatten:

  • Montag – Frischwasser: Oberhalb des bereits hergestellten Gasanschlusses wurde an zwei Seiten rund um’s Haus ein 1,30m tiefer Graben bebuddelt, in dem die Rohre für jede Frischwasserstelle (Bad, HWR, Küche) frostsicher verlegt wurden. Komplettiert wurde das Ganze dann mit diesem formschönen Wasserzähler…

  • Dienstag – Abwasser: Da die Abwässer zuweilen etwas wärmer daherkommen als das Frischwasser, müssen die Rohre dafür nicht ganz so tief verscharrt werden. Daher wurden die ausgehobenen Gräben leicht verfüllt und dann in etwa 80 Zentimenter unter der Oberfläche um besagte Abwasserrohre bereichert.

  • Mittwoch – Strom: Getreu dem Motto „von unten nach oben“ wurde nun in ca. 60 cm Tiefe das Stromkabel direkt zum Friesenhaus verlegt und dort ein Hausanschlusskasten installiert. Der Baustromkasten wurde dabei mal eben ins Hausinnere verfrachtet. Sicherungskasten und Stromzähler wurden durch den Elektriker allerdings noch nicht installiert.

  • Donnerstag – Telekommunikation: Last but noch least – der „lebensnotwendige“ Telefon- und Internetanschluss. Hier musste zunächst die Strippe von den betagten TK-Oberleitungen mastabwärts verlegt werden, um dann recht flach in 20 – 30 Zentimetern unter der Erde bis zum Haus verlaufen zu können. Es ist also Vorsicht bei späteren Buddelarbeiten angesagt (z.B. beim Wege pflastern). Innen hat die Firma auch gleich die TK-Box und Telefondose angeschlossen. Man muss übrigens nun nicht zwingend bei der Telekom an den Tropf, sondern kann gleich zum Drittanbieter wechseln. Wir haben heute gleich den flotten Glasfaseranschluss bestellt 😉

Alles in Allem hat das Medienspektakel diese Woche prima geklappt, ohne dass sich die ausführenden Firmen gegenseitig auf die Füße getreten sind. Der Tipp für alle Häuslebauer ist hier also, die Reihenfolge Gas –> Wasser –> Abwasser –> Strom –> Telekom strikt einzuhalten, damit ein Gewerk nicht beim Buddeln das Machwerk des anderen wieder beschädigt.

Technisch ist nun alles bereit für die Endinstallation von Sanitär und Elektro. Es wird also langsam bewohnbar das Friesenheim. 😉

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