Heißes Pflaster

Ein großer Schritt der Gartenplanung ist vollzogen – die Pflasterarbeiten. Nachdem nun zwei Jahre lang Mensch und Hund alle erdenkliche Arten von Schmutz ins Haus getragen haben, war es nun an der Zeit (und Geld), mal die Schlamm- und Schmutzlandschaft rund um’s Haus zu bepflastern.

Hierzu haben wir auf Empfehlung eine nahe gelegene GaLa-Baufirma beauftragt, uns sämtliche Wege ums Haus und die Einfahrt mit einem schönen, bunten Altstadtpflaster zu bedecken. Dass da natürlich viel mehr zu gehört, als das Verlegen von Steinen, ist ja bereits aus unseren Terrassen- und Pavillonpflaster-Beiträgen bekannt. Hier mal ganz grob der Ablauf der Ereignisse:

1. Entwässerung

Als erstes wurde die Entwässerung der Fallrohre an der Nordseite des Hauses verlegt und in einen gut dimensionierten 1.700 Liter umfassenden Sickergespeicher geleitet, in den später auch das Wasser der Carportfläche unauffällig hineingeleitet wird.

2. Entwurzelungen

Bevor an das Pflastern der Einfahrt überhaupt zu denken war, mussten im Winter an der Hausfront leider noch zwei Kiefern weichen. Die haben natürlich auch ziemlich fiese Wurzeln hinterlassen, die es zunächst zu ziehen galt.

3. Erbau-Arbeiten

Auch die Erbau-Arbeiten – also auskoffern, einebnen, auffüllen – waren für unsere Flächen nicht ganz trivial, da in der künftigen Auffahrt der Bereich zwischen Haus und Grundstücksgrenze stark abfallend waren und somit später gut gestützt werden mussten.

 

Mit entsprechendem Gerät ging das aber recht flott vonstatten:

4. Borde setzen

In der Einfahrt mussten nun entsprechend kräftige Borde / Randeinfassungen gesetzt werden, damit bei Belastung später nicht das Auto zum Nachbarn wegkippt. Auch die Entwässerungsrinnen wurden bei der Gelegenheit gleich gesetzt.

5. Eingangsbereiche vorbereiten

Da im Eingangsbereich ganz ordentliche Höhenunterschiede für Fußgänger zu überwinden waren, haben die Arbeiter uns zu diesem Zweck modische Sockel und Stufen aus wuchtigen Granitsteinen gesetzt:

6. Pflasterarbeiten

Nun ging es jedoch an das optische Herzstück des Bauvorhabens – die Pfasterarbeiten. Die Betonpflaster in bunter Natursteinoptik wurden direkt von der nahegelegenen Betonmanufaktur geholt…

… und dann durch die Landschaftsbauer sachgerecht auf einem Splittbett verbaut.

6. Feintuning & Endergebnis

Mit dem Verlegen der Steinchen war es noch nicht getan. Es mussten abschließend noch viele Kanten zugeschnitten und die Randbereiche mit Betonstützen versehen werden. Das Ergebnis kann sich jedoch durchaus stehen lassen:

Als kleines Schmankerl, haben wir uns auch gleich die H-Anker passend für den auserwählten Carport einbetonieren lassen:

Nach nur 1,5 Wochen Bauzeit war schon alles geschafft! Wir waren in puncto Qualität, Zeit und Kosten sehr zufrieden mit der Firma Gartendesign Fleischer und können diese uneingeschränkt weiterempfehlen! Weitere Infos unter www.gartendesign-fleischer.de


Abschließend nochmal ein Überblick der Leistungen und Kosten als kleiner Anhaltspunkt für alle Bauherren, die ähnlichen Schabernack auf ihrem Grundstück planen:

Aktivität Kosten (ca.)
Untergrund vorbereiten (auskoffern, Betonrecycling; ca. 100m²) 3.000€
Drainage, Regenrinnen und Sickerspeicher installieren 1.500€
Randsteine & Läufersteine setzen 700€
Fläche pflastern (ca. 100m²), inkl. Tragschicht, Feinzuschnitt und Fugenkies 4.000€
Sonderleistungen (Podest, Trittstufe, Regole, Carport-Sockel) 800€
GESAMT 10.000€

 

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