Durchgesickert

Bereits zwei Jahre ist es her, dass wir für unser damals neu erbautes Friesenhäusle rasch dafür Sorge tragen mussten, dass das Regenwasser aus den Fallrohren nicht direkt am Haus entlangsuppt, sondern ordentlich abgeführt wird. Da dachten wir noch ganz naiv, dass es genügt, wenn einfach ein paar Meter Drainagerrohr sternförmig vom Haus weggeführt werden (s. Beitrag Bagger fahren!). Im Prinzip ist das für’s Haus auch okay – leider haben jedoch die massiven Regenfälle den Boden am Ende der Drainagerohre gern mal absacken lassen.

Also musste etwas effektiveres her: Sickerspeicher. Für einige Fallrohre konnten wir die Installation der Sickerspeicher geschickt mit den aktuell anstehenden Pflasterarbeiten verbinden – und haben uns den Luxus gegönnt, das gleich mit machen zu lassen.

Nahe der Terrasse wollten wir dann aber doch selber Hand anlegen und haben mit Hilfe eines eigens für die Elektroarbeiten (s. Beitrag Beleuchtete Hütten) angemieteten Baggers am Abgrund der Terrasse ein großes Loch ausgehoben.

Für das Vorhaben haben wir zwei Sickerspeichermodule mit je 280 Litern Volumen käuflich erworben und liebevoll mit etwas Unkrautvlies ummantelt:

Vorteil ist nun, dass die Sickerspeicher das Regenwasser – speziell bei starken Niederschlägen – erstmal ohne dumme Fragen aufnehmen und es dann sukzessive an den Boden abgeben, ohne dass der Boden darüber nachgibt. Schon genial, oder?! Die Speicher sind übrigens so robust konstruiert, sie bei entsprechender Einbautiefe sogar von PKWs befahren werden können. Dafür müssen die tollen Teile mit 100 Euro das Stück allerdings auch ganz gut bezahlt werden.

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