Aktion Auenland – Teil 2

Nun war es soweit – die dunkle Brache sollte zum Ergrünen gebracht werden 🙂

Hierzu besorge man sich zunächst guten Rasensamen – eine Rasenmischung aus Licht- und Schattenrasen war für uns am besten geeignet, da ja auch einige Bäume stetig ihre Schatten werfen. Das haben wir dann liebevoll mit Starterdünger vermischt und gleichmäßig auf dem zuvor vertikutierten und aufgeharkten Boden aufgebracht:

Der verteilte Rasensamen wurde nun 1/2 bis 1cm in den Boden eingeharkt und das ganze mit der Handwalze dann nochmal etwas gefestigt:

Damit die frische Aussaat nun keimt, muss der Boden stets feucht gehalten und möglichst nicht betreten werden – lässt sich natürlich beim Bewässern nicht ganz vermeiden. Wenn das kühle Nass nicht dankenswerterweise vom Himmel kommt, sollte mind. 2x am Tag mit dem Rasensprenger nachgeholfen werden. Hat man sich brav daran gehalten, beehrt einen bereits nach 5-7 Tagen der Rasen mit zartem Erscheinen…

Setzt man das Prozedere weiter fleißig fort, lässt sich bereits nach 8-10 Tagen  andeutungsweise eine Rasenfläche erahnen.

Nach 2,5 – 3 Wochen ist das Gewächs dann schon ganz schön grün und saftig:

Dennoch offenbaren sich auf der Fläche noch so einige Lücken, die dann mit der Zeit zuwachsen sollten. Wir wissen auch nicht, ob die starken Regenfluten der letzten Woche allzu erträglich für das Wachstum waren. Allgemein ist Rasen aber robust und erholt sich nach dem Anwachsen sowohl von übermäßigem Regen als auch Trockenheit recht flott.

Bei einer Rasenhöhe von ca. 8cm sind wir sogar schonmal sachte mit dem Rasenmäher in höchster Stufe drübergewetzt – allein schon um das viel zu schnell wachsende Unkraut zu köpfen. Wichtig ist hierbei ein gut geschärftes Messer am Mäher, damit die noch recht zarten Wurzeln nicht beim Mähen herausgezogen werden.

Insgesamt sind wir mit dem Rasen schon echt zufrieden und müssen feststellen, dass sich das gesamte Bild vom Garten dadurch nochmal komplett (zum Positiven) verändert. Aktion Auenland – completed! 🙂

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